COVID-19 in Armenien


Auch Armenien blieb von der aktuellen weltweiten Coronavirus-Pandemie nicht verschont. Mitte März waren die ersten Fälle von COVID-19 bei Rückkehrern aus dem Iran festgestellt worden, kurz darauf kamen weitere mit dem Virus infizierte Personen aus Italien ins Land. Seit dem 16. März sind die Grenzen zum Iran und zu Georgien geschlossen. Der Notstand wurde verhängt. Am 24. März folgte eine einwöchige Ausgangssperre, die zusammen mit verschiedenen anderen Maßnahmen regelmäßig verlängert wurde. Gleichzeitig wurde die Einreise von Reisenden aus dutzenden Ländern, darunter Deutschland, verboten. Eine Lockerung dieser Maßnahmen erfolgte am 4. Mai durch Vize-Premierminister Tigran Avinayan.

 

Die Einreisesperre für Ausländer wurde am 12. August aufgehoben, allerdings ist eine 14-tägige Quarantäne für ankommende Reisende verpflichtend. Diese kann frühzeitig beendet werden, wenn vor Ort ein PCR-Test durchgeführt wird und das Ergebnis negativ ist. Die Bekanntgabe des Ergebnisses kann jedoch Tage in Anspruch nehmen, weshalb die Zeit für touristische Reisen nach Armenien noch nicht günstig ist. Außerdem gilt für Armenien noch bis mindestens 30. September die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

Mitte September waren in Armenien fast 46.000 COVID-19-Fälle bekannt geworden. Mehr als 900 Menschen waren der Krankheit zu diesem Zeitpunkt erlegen. (Für die aktuellsten Zahlen besuchen Sie bitte die Seite der Johns Hopkins University.)

 

Eine gute Quelle (englisch) für die aktuelle Situation in Armenien ist EVN Report (englisch).