Sevan-See


Der Sevan-See liegt im Zentrum Armeniens, auf 2.000 Metern Höhe. Er nimmt etwa 5 Prozent der Fläche des Landes ein und bildet ein Top-Reiseziel für Wanderer, Radsportler und Fisch-Gourmets. Im Juli und August ist das Wasser warm genug zum baden und die Strände sind voller sonnenhungriger Urlaubern.

Der Sewan-See im Oktober.

Die Gegend um den Sevan-See ist reich an Natur, Kultur und Geschichte. Die Stadt Sevan lässt sich von Jerewan aus sehr unkompliziert über die Autobahn erreichen. Am Ufer des Sees und in den umliegenden Orten finden sich zahlreiche Restaurants, in denen man frischen Fisch und Flusskrebse essen kann. Zu den bekanntesten Klöstern in der Umgebung gehört Sevanavank, das auf der Sevan-Halbinsel liegt. Früher lag es isoliert auf einer Insel, erst durch die Ableitung von Seewasser für landwirtschaftliche Bewässerungsprojekte entstand die Landverbindung. Wer die Stufen hinauf zu den Klosterkirchen erklimmt, der wird mit einer phantastischen Aussicht über den See belohnt. Ein weiteres interessantes Kloster ist Hayrivank, am westlichen Ufer des Sees. Ebenfalls am westlichen Ufer liegt der Noratus-Friedhof, auf dem sich das weltweit größte Feld von Chatschkaren, kunstvoll verzierter Kreuzsteine, befindet.